Prüfstand

Der Visco-Kupplungs-Prüfstand ist das Resultat einer langjährigen Forschung und Beschäftigung mit dem System der Visco-Transmission, und stellt ein "Spin-Off" einer Diplomarbeit an der FH Technikum Wien dar:
 
 

 

Der ungewöhnliche, vertikale Aufbau des Prüfstands leitet sich von der zentralen Grundidee bei dessen Konstruktion ab:
 
• Um das Problem des "Ölsaugens" näher untersuchen zu können,
sollten auch realitätsnahe Testläufe der Visco-Kupplung in Getriebeöl möglich sein.

• Mehrstündige Lebensdauer-Testläufe bei konstantem Temperaturniveau
sind nur in einem Kühlmedium (z.B. Getriebeöl) realisierbar.
 


Überholung

Die Aufbereitung erfolgt prinzipiell nach den Herstellervorgaben die ein ±10% Toleranzband der Kennlinie vorsehen. Abweichend vom Originalzustand wird im Gehäusedeckel zudem ein Spezialventil verschraubt, um das konstruktionsbedingte Problem des "Ölsaugens" zu beheben:


 


Hauptkomponenten

Der mechanische Aufbau im Überblick:


• Ein von einem Frequenzumrichter gespeister Asynchronmotor treibt eine Getriebeuntersetzung

• Die Nabe der Visco-Kupplung wird über eine Kardanwelle angetrieben

• Die Auswertung erfolgt über eine hochempfindliche Kraftmessdose nach dem Prinzip der Reaktionsmomentmessung

Aufgezeichnete Messgrößen


• Gehäusetemperatur der Visco-Kupplung

• Übertragenes Drehmoment

• Innen-Druckmessung (in Planung)
Durch die vertikale Anordung sind auch realitätsnahe Testläufe der Visco-Kupplung in Getriebeöl möglich.

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